Der 1. Spatenstich

Hessische Allgemeine vom 30.8.20129

Der 1. Spatenstich zur Teilortsumgehung der Altstadt Felsbergs hat stattgefunden. In Wirklichkeit waren es wohl eher 30 symbolische Spatenstiche, die von den teilnehmenden Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung auf Kommando des Ministers für Wirtschaft und Verkehr Tarek Al-Wazir durchgeführt wurden, als sie den Spaten für die anwesenden Fotografen mehrfach in die vorbereitete lockere Erde steckten und tatkräftig die Erde bewegten.
Viele Bürgerinnen und Bürger der Altstadt haben in den letzten Jahren nach vielem „Hin und Her“ nicht mehr daran geglaubt, dass dieses Ereignis wirklich eintritt.

Vorab waren Grußworte des zuständigen Vertreters von Hessen-Mobil, des Ministers und des Bürgermeisters Volker Steinmetz zu hören, in den denen die langjährige Geschichte der Planung der Umgehungstrasse nochmals kurz aufgezeigt wurde. Ob nun 50 oder 60 Jahre Vorlauf, es ist egal, nun kommt Bewegung in die Sache und wie verkündet sollen die Arbeiten zum Abschluss des Jahres 2020 beendet sein.

Viele Amts- und Mandatsträger waren gekommen, um den Spatenstich beizuwohnen!
Viele Amts- und Mandatsträger waren gekommen, um den Spatenstich beizuwohnen!

Dabei waren sich viele BürgerInnen einig: Die gewählte Trasse ist schlecht, da sie unter anderem den Naherholungsraum der Ederaue durchschneidet; sie ist gut, da sie die lang ersehnte Entlastung der BürgerInnen in der Altstadt vom Lärm des Schwerverkehrs und zunehmenden Schäden an Gebäuden bringt und sie die offenbar letzte Chance zur Realisierung einer Ortsumgehung bildet. Nur mit dieser Ortsumgehung lassen sich die Bemühungen der letzten Jahre zur Verbesserung der Lebensqualität in der Altstadt wirksam fort- und umsetzen und vorhandene, unerträgliche Belastungen verhindern.
Die Versäumnisse der Politik der letzten Jahrzehnte fordert ihren Tribut. Jetzt gilt es die Chancen zu nutzen, die die Möglichkeiten der Neu- und Umgestaltung der Untergasse sowie der Bereiche von Untertor und Obertor für die weitere Entwicklung der Kernstadt und die Lebensbedingungen der BewohnerInnen bieten.

vgl. auch Artikel „Sorgen um die Sicherheit: Infoveranstaltung zur geplanten Ortsumgehung Felsberg“ in HNA-Online vom 17.8.2019; 17:29

Es bleibt viel zu tun – jetzt!


Wichtige Meilensteine zur Verbesserung der Verkehrssituation und Lebensqualität in der Altstadt sind in Aussicht gestellt:  Der Baubeginn der Umgehungsstraße und deren Fertigstellung!

Dies ist ist aber nur das Mittel zum Zweck! Denn das eigentliche Ziel der Gesamtmaßnahme ist die Verkehrsberuhigung in der Altstadt und die Verbesserung der Lebensqualität und Wohnumfeldqualität insbesondere im Bereich der Untergasse Felsberg.
Das heisst: Das Ziel ist zwar formuliert, dessen Planung und Realisierung ist aber noch weit entfernt. Gerade deshalb ist es notwendig jetzt damit zu beginnen, Überlegungen anzustellen, wie die Untergasse zukünftig gestaltet sein soll, um in verkehrsberuhigter Weise eine hohe Wohnqualität aufzuweisen und die positiven Entwicklungen in der Altstadt weiter zu befördern..
Mit allen Aspekten, die diese Planung betreffen beschäftigt sichdie Bürgerinitiative Felsberg!
Um allen Bewohnern der Altstadt und den Anwohnern der Untergasse ein Forum zu bieten, um sich in den Planungsprozeß frühzeitig einzubringen, plant die Bürgerinitiative im 2. Halbjahr 2019 verschiedene Veranstaltungen durchzuführen, in denen die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Vorstellungen einbrigen können, um diese dann mit der Stadtverwalung und allen anderen beteiligten Planungsträgern zu diskutieren.

Die Hoffnung stirbt zuletzt – Grund zur Freude!

Nachdem nach Auskunft der Stadtverwaltung der Baubeginn zur Teilortsumgehung Felsberg mehrfach verschoben wurde, soll der erste Spatenstich nun in der ersten Jahreshälfte 2019 stattfinden. Die HNA berichtete ausführlich.
Die Zeichen sprechen dafür, denn im Bereich des geplanten Trassenverlaufes kann man erkennen, dass dieser bereits abgesteckt ist. Der Beschluss des dazu aufgestellten Bebauungsplan durch das Felsberger Stadtparlament erfolgte im Juli 2015. Damit waren nochmals 4 Jahre Ausdauer notwendig.
Die benötigte Bauzeit bis zur Fertigstellung wird voraussichtlich 2 Jahre dauern. Das ist lange, aber angesichts des Vorlaufes von mehreren Jahrzehnten der Planung und Vorbereitung auch für die leidgeplagten Bewohner der Altstadt Felsbergs und insbesondere der Untergasse wohl zu verkraften.

Burgblickplatz 2.0

Auch in der Altstadt geht es voran …
Nach einem langen Planungsprozeß und außerordentlich vielen Diskussionen zwischen den Bürgern der Altstadt, Anliegern, Ortsbeirat, Verwaltung und weiteren Sachverständigen ist es nun soweit. Der Umbau der „Burgblick-Platzes“ hat begonnen und schreitet mit großen Schritten voran.
Ein weiterer Baustein in der städtebaulichen Entwicklung der Kernstadt und eine weitere Chance die Lebensqualität in der Altstadt zu erhöhen. Ob der umgebaute Platz hierzu einen Beitrag leisten wird oder nur eine ästhetische Aufwertung darstellt, wird wesentlich von den Möglichkeiten seiner Nutzung abhängen. Aufenthaltsort und Gelegenheit zum nachbarschaftlichen Treffen oder weiterhin nur Parkplatz (vgl. HNA v. 25.11.2017). Die bloße Umgestaltung der Parkmöglichkeiten wäre ein teures Vergnügen, also hoffen wir das Beste. Vorschläge zur Gestaltung eines Platzes, an dem Menschen sich gern aufhalten würden, gabe es jedenfalls genug.

Burgblickplatz 2019

Es geht los …

Zur Information über die geplante Durchführung eines Flurbereinigungsverfahrens und die im Zuge eines solchen Verfahrens anstehenden Maßnahmen nach dem Flurbereinigungsgesetz sowie die hierbei entstehenden Kosten findet gemäß § 5 Abs. 1 FlurbG am  Montag, dem 13. November 2017 um 19.00 Uhr im Schwester-Frieda-Kerl-Haus, Obertor 18, 34587 Felsberg eine Versammlung statt.

Weiter Informationen unter: https://hvbg.hessen.de/Felsberg

Dialogforum „Altstadt Felsberg“

FelsbergMosaiksteine aus der langen Geschichte der Altstadt Felsbergs!  – Das war ein interessanter Abend mit Herrn H. Poth, der zahlreiche Zusammenhänge zwischen der Entstehungsgeschichte der Altstadt, ihrer Entwicklung und den zukünftigen Planungsabsichten kenntnisreich herzuleiten verstand.
Erfreulich auch, dass sich auch an diesem zweiten Veranstaltungsabend zahlreiche Zuhörer eingefunden hatten, um einerseits den Vortrag zu hören, aber auch um ihre offenen Fragen zum weiteren Fortgang des Umbaus der Durchgangsstraße vorzubringen.
Im Ergebnis waren sich alle darüber einig, dass es wichtig ist, den weiteren Planungsprozess gemeinsam zu begleiten und die eigenen Interessen einzubringen.

Nicht zuletzt aus diesem Grund sollen die Informationsveranstaltungen der Bürgerinitiative als Dialogform „Altstadt Felsberg“ im Frühjahr 2018 fortgesetzt werden.


Es geht voran, es muss voran gehen.
Der Bau der Teilortsumgehung Felsberg ist beschlossene Sache. Die vorbereitenden Arbeiten beginnen im Frühjahr 2017, der Baubeginn ist für 2018 geplant.
Das ist für die Bewohner der Altstadt Felsbergs und insbesondere der Durchgangsstraße L 3220 (Untertor, Untergasse, Obertor)  erfreulich, ändert aber noch nichts grundsätzlich an der Wohnsituation an dieser Durchgangsstraße.

Vorausetzung für eine wirkliche Veränderung ist die Neugestaltung und der Umbau dieser Straße, der parallel zum Neubau der Teilumgehung vorbereitet werden muss.

Um für diese Planung und Umsetzung Ideen und Vorstellungen für eine Um- und Neugestaltung zusammen mit den Anwohnern der betroffenen Straßen und den Bewohnern der Altstadt zu entwickeln, wird die Bürgerinitiative Felsberg e.V. „Dialogforen“ veranstalten: Lockere Gesprächsrunden mit Bürgern und Fachleuten zu verschiedenen Themen, die die Altstadt und mögliche Formen der Straßenneugestaltung betreffen.

Die erste Veranstaltung dieser Reihe findet statt am Dienstag, den 14.11.2017 um 18.00 Uhr. Thema wird die Entwicklung der historischen Kernstadt Felsbergs sein.
Mit fundiertem Wissen zu diesem Thema wird Herr Hans Poth anwesend sein.

Wir freuen uns auf ihr Interesse und und einen erkenntnisreichen Abend.

 

 

 

 

Es gibt Hoffnung

Die letzten Wochen und Monate waren als Anwohner der Untergasse in Felsberg schwer zu ertragen. Bestehende Umleitungen und das dadurch erhöhte Verkehrsaufkommen machte manchmal das normale Leben unmöglich, nicht nur auf der Straße, sondern auch in den Häusern und Wohnungen. Feierabendzeit = Leidenszeit.
Zu ertragen war dies oft nur in der Hoffnung und Gewissheit, dass die Teilortsumgehung L 3220 – der Stadt Felsberg nun endlich nach sehr vielen Jahren Diskussion, vielen Jahren der Planung und einer langen Phase zur Erlangung der Rechtssicherheit des B-Plans, der durch die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Felsberg beschlossen wurde, Wirklichkeit werden kann.

Die Realisierung steht noch aus, aber es besteht konkreter Anlass zur Hoffnung. Wie es konkret weiter geht, konnte die Bürgerinitiative für Felsberg e.V. im Rathaus in Erfahrung bringen:

Hessen Mobil erstellt zurzeit die Ausführungsplanung, danach folgt die Ausschreibung der Arbeiten. Im kommenden Jahr soll mit der Schaffung von Retentionsraum in den Gemarkungen Felsberg und Lohre begonnen werden. Der Straßenbau ist für 2019 vorgesehen. Eine Artenschutzmaßnahme hat bereits begonnen. Der Ersatzlebensraum für die umzusiedelnden Eidechsen wird zurzeit optimiert, die eigentliche Umsiedlungsaktion soll im Frühjahr 2018 stattfinden. Weitere Infos hier.

Das Amt für Bodenmanagement bereitet das Flurbereinigungsverfahren vor, das voraussichtlich mit einer Aufklärungsversammlung (es heißt wirklich so) im November beginnen wird. Der erforderliche Gehölzrückschnitt bzw. die Fällarbeiten an der Trasse sollen bereits im kommenden Winterhalbjahr durchgeführt werden.

Ausgehend von dieser Planung ist es nun an der Zeit sich auch mit der zukünftigen Gestaltung der Untergasse nach Fertigstellung der Umgehungsstraße zu befassen. Erst die Beseitigung des hohen Verkehrsaufkommens in Verbindung mit einer Neugestaltung der Untergasse wird zu einer deutlichen und spürbaren Verbesserung des Wohnumfeldes der Anwohner der Untergasse und der Bewohner der Altstadt beitragen.

Die Bürgerinitiative wird hierbei zur Diskussion anregen und diesen Prozeß intensiv begleiten. Wir halten Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden.

Kurzmitteilung

Gemeinsam sind wir stark: Ortsteile von Felsberg wollen enger kooperieren

Die Idee entstand 2016.  Eine engere Kooperation der Felsberger Staddteile, die Optimierung des Informationsaustausches untereinander, sich  und die Probleme und Vorzüge der einzelnen Ortsteile besser kennen zu lernen, um voneinander zu lernen und in Fragen der Stadtentwicklung besser zu kooperieren.

Zu diesem Zweck hatte die Bürgerinitiative Felsberg am 24.1.2017 alle Ortsvorsteher der Stadt Felsberg eingeladen und viele von ihnen erschienen.

Ziel ist die Veranstaltung eines gemeinsamen, ortsübergreifenden Festes, das zukünftig abwechselnd in den verschiedenen Ortsteilen stattfinden soll. Als Auftaktort ist die Kernstadt Felsberg vorgesehen.

Die organisatorische Federführung soll durch die Versammlung der Ortsvorsteher unter Beteiligung der BI erfolgen.

Als mittelfristiges Ziel, das sowohl von den Felsberger Ortsvorsteherns als auch von der BI verfolgt wird, ist die Erarbeitung von Leitbildern vorgesehen, die in ein gemeinsamens Leitbild für die Gesamtstadt Felsberg einfließen sollen.

 

 

Da muss man hin !

Kunst- und Kulturfestival in historischen Gemäuern

Fünf Städte stehen Kopf…

   Duderstadt, Einbeck, Hann. Münden, Northeim, Osterode

29.9. – 8.10.2017

Fünfeckspuren: Info´s über die veranstaltenden Städte